In Deutschland ersetzte der Euro am 1.1.1999 die D-Mark als nationale Währung. Auf Euro lautendes Bargeld wurde am 1.1. 2002 in Umlauf gebracht.
Die Neumitglieder der EU haben nicht automatisch den Euro eingeführt. Vielmehr gelten für sie die gleichen Stabilitätskriterien wie für die bisherigen Teilnehmerstaaten der Währungsunion:
- Staatsdefizit unter 3 %
- Staatsschuldenquote unter 60 %
- Preisniveausteigerungen nicht wesentlich höher als die durchschnittliche Inflationsrate in Euroland
- Zinsniveau der Staatsanleihen vergleichbar mit dem Zinsniveau der Staatsanleihen von Euro-Ländern
13 von 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben den Euro bisher als Gemeinschaftswährung eingeführt. Dazu zählen Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien. Zuletzt führte im Januar 2007 Slowenien den Euro ein.