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Betriebe aus Hessen zeigten auf der IHM in München ihr Können


Ist das noch Handwerk? Die Frage können sie mit einem klaren „Ja“ beantworten: Vier Betriebe aus der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main waren bei der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München dabei. Und zeigten: Sie sind für die Zukunft aufgestellt.

„Ist das noch Handwerk?“ fragt die jüngste Imagekampagne der Dachmarke „Handwerk“. „Die Tradition als Basis. Die Zukunft als Vorbild.“ Mit ihrem Slogan lehnte sich die IHM eng an die Kampagne an. Um zu zeigen: Handwerk bringt neueste Ideen und Technologien zusammen, Gründergeist und Innovationen, zukunftsweisende Betriebskonzepte und künstlerische Vielfalt.

Kombination aus Kreativität und Physik

Vier Betriebe aus dem Kammerbezirk stellten sich dem Publikum.
Mit dabei: Maggie Zehm. Die 50-jährige Goldschmiedin betreibt in Habitzheim ein Geschäft mit offener Werkstatt. Kreativität und Physik kommen bei ihr zusammen, Chemie und Technik. Außerdem „genaues und relaxtes Arbeiten, Spannung am Experimentieren, Tradition, neue Werkstoffe, Zufall – und Menschen eine Freude machen“. Sie liebt, was sie tut. Vor allem die Möglichkeit, im Arbeitsprozess ein Stück ungeplant entstehen zu lassen. Oder Gefühle zu vermitteln. Oder zu sehen, wie sich jemand freut, wenn sie zum Beispiel einen verlorenen Ohrring nachgebaut hat. „Handwerk bedeutet für mich, mit meinen Händen etwas zu erschaffen, zu erhalten und umzugestalten.“

Kunst und Leben miteinander verbinden

Tradition und Innovation eng verbunden? „Unser Leben wäre schrecklich, wenn es keine gewissenhaften individuellen Künstler im Handwerk auf dieser Welt gäbe“, sagt Hermann Freymadl. Der 59-Jährige führt einen Betrieb in Gernsheim am Rhein; auch sein Sohn Luca ist mit im Boot. Zum zweiten Mal waren die beiden in München dabei, wo sie „Steinobjekte zum Leben“ vorstellten. Vom Werkstoff Stein war Freymadl schon als Kind begeistert. „Ich wünschte mir in meiner Vorstellung eine Maschine, bei der man auf der einen Seite etwas eintippen konnte und auf der anderen Seite käme das fertige Wunschprodukt heraus. Irgendwie bin ich nun selbst zu dieser Maschine geworden“, sagt er. Sein Anliegen: in schnelllebiger Zeit Rückbesinnung auf alte Werte. „Unser Anspruch ist, Kunst und Leben miteinander zu verbinden“, sagt er. Und zwar nachhaltig: „weil unsere Arbeiten langlebig sind, und nicht für die Wegwerfgesellschaft gedacht, sondern für Menschen, die sie ein Leben lang aufbewahren und vielleicht von Generation zu Generation weitergeben“.


Nachhaltigkeit ist auch Bärbel Kostron ein Anliegen. In München zeigte die Damenschneidermeisterin ausgewählte Einzelstücke aus Naturmaterialien wie Leinen, Schurwolle, Baumwolle, Seide und Hanf. Die Grundlage aller Kreativität? „Das Handwerk“, sagt die 56-Jährige, die in Dieburg ein Modeatelier betreibt. Sie lebt ihr Handwerk mit Leidenschaft. Und ist begeistert, wenn aus einer Idee wieder anspruchsvolle und tragbare Mode mit guter Passform entstanden ist.

Digitalisierung als Chance nutzen

Wie Bärbel Kostron war auch Beate Schellhas zum dritten Mal auf der IHM in München vertreten. Neben handgefertigtem Schmuck präsentierte sie u.a. eine neue Schmuckserie, die mit dem Einsatz von CAD und 3D-Druck entstanden ist. „Es gab und gibt immer wieder Innovationen, die das Goldschmiedehandwerk verändern und bereichern“, betont die Goldschmiedemeisterin und staatlich geprüfte Gestalterin, die in Friedrichsdorf im Taunus einen Betrieb führt. Sie sieht Digitalisierung als Chance im Handwerk. „Sie eröffnet neue Möglichkeiten und Perspektiven, deren Einbindung in unser traditionelles Handwerk die Gestaltungsmöglichkeiten erheblich erweitert“, sagt die 56-Jährige. „Sowohl die traditionellen Verfahren als auch die moderne Technologie machen das Goldschmiedehandwerk zu einem faszinierenden und herausfordernden Gewerk.“

Fotos: privat
 

Erfahrungsberichte


Was unsere Kunden sagen

Bethmänner erobern Weihnachtsmarkt in Birmingham

 
Bernd Keth, Konditormeister und Inhaber des Schloßcafes Keth in Usingen, und Tochter Vanessa kreierten einen ganz besonderen Weihnachts-Exportschlager und schickten Frankfurter Bethmännchen über den Kanal.
 
"Unser Weihnachtsgbäck und ganz besonderes die Bethmännchen waren auf dem Weihnachtsmarkt in Birmingham der Renner. Vorher hieß es jedoch Marktvorschriften für Birmingham büffeln und Durchblick für Umsatzsteuer und Umsatzsteuererklärungen in Großbritannien verschaffen! Ich kann nur sagen: Die Außenwirtschaftsberater der Handwerkskammer haben uns sicher durch das Labyrinth der britischen Steuer- und Registrierungsvorschriften gelotst."

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