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Wichtige Informationen: Corona-Krise und Aussenhandel


Corona-Krise: Aktuelle Informationen zu Grenzübertritten und Baustellen im Ausland

+++ Alle Informationen Stand 20. März +++

Einreise nach Deutschland
Deutschland hat Orte festgelegt, an denen ein Grenzübertritt aus Frankreich, Luxemburg, Österreich, Dänemark und der Schweiz noch möglich sein soll. Alle weiteren Grenzübergänge sollen dagegen von diesem Freitag an (20. März 2020) wegen der Corona-Krise geschlossen bleiben. 
 
Ein Überblick über die noch offenen Grenzübergangsschwellen findet sich hier.

Die Bundespolizei hat eine Hotline eingerichtet: 0800 6 888 000  
 
 

Länderinformationen:


Belgien:

Informationen der Auslandshandelskammer Deutschland-Belgien-Luxemburg (AHK DeBeLux)



Frankreich:

Informationen zur aktuellen Lage.



Italien

Aufgrund der aktuellen Krankheitswelle mit dem COVID-19 gilt eine Notfallverordnung.

Von nicht erforderlichen Reisen nach Italien wird derzeit abgeraten, mit Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Kontrollen ist landesweit zu rechnen.
Bisher sind Fahrten aus beruflichen Gründen erlaubt.

Dies gilt auch für grenzüberschreitende Transporte sowie grenzüberschreitende Arbeitseinsätze. Das entsandte Personal muss aber eine Eigenerklärung in italienischer Sprache über den Grund der Reise mit sich führen, in Südtirol kann eine deutsche Version verwendet werden. Italienische Polizeikräfte sind befugt, Personen anzuhalten und nach dem Grund ihrer Reise zu befragen bzw. die Eigenerklärung zu verlangen. Laut behördlicher Auskunft ist eine zusätzliche Erklärung durch den italienischen Auftraggeber über die Notwendigkeit des Arbeitseinsatzes in Italien im Falle von Kontrollen hilfreich.

Viele Grenzübergangsstellen zwischen Österreich und Italien sind gesperrt. Liste der gesperrten Grenzübergänge.



Luxemburg:

Durch großherzoglichen Erlass vom 18. März 2020 sind ab Freitag, 20. März, 17 Uhr, sämtliche Baustellen in Luxemburg einzustellen. Handwerkliche Tätigkeiten jeglicher Art können demnach nur noch in der eigenen Werkstatt ausgeführt werden. Zugelassen sind lediglich dringende, unvorhergesehene Tätigkeiten, die der Sicherheit der Bevölkerung dienen. Ausgenommen sind ebenfalls Bautätigkeiten an Krankenhäusern und an für die Bekämpfung des Coronavirus „kritischen Bereichen“. Demnach sind auch sämtliche Tätigkeiten betroffen, die deutsche Handwerker grenzüberschreitend in Luxemburg ausführen. Bei Nichteinhaltung hat die Luxemburger Regierung Bußgelder vorgesehen, die bis zu 4.000 Euro betragen können. Der entsprechende Erlass (auf französischer Sprache) ist hier abrufbar. 
 
Informationen der Handwerkskammer Luxemburg Informationen der Handwerkskammer Luxemburg
           
Informationen der Auslandshandelskammer Deutschland-Belgien-Luxemburg (AHK DeBeLux)
 

 
Niederlande:

Informationen der Deutsch-Niederländischen-Handelskammer
 


Österreich:

Informationen der deutschen Handelskammer in Österreich: Link
 

 
Polen:

Informationen der Deutsch-Polnischen-Handelskammer
 

 
Schweiz:

Informationen der Handelskammer Deutschland-Schweiz: Die Schweiz hat nun auch Grenzkontrollen eingeführt. Die für die Grenzkontrolle zuständige Behörde verweigert allen Personen aus einem Risikoland oder aus einer Risikoregion die Einreise in die Schweiz, sofern sie nicht eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:
 
  • Sie verfügen über das Schweizer Bürgerrecht.
  • Sie verfügen über ein Reisedokument und einen Aufenthaltstitel gemäss Absatz 2, namentlich eine schweizerische Aufenthaltsbewilligung (Ausweis L / B / C / Ci), eine Grenzgängerbewilligung (Ausweis G), ein von der Schweiz ausgestelltes Visum oder eine Zusicherung der Aufenthaltsbewilligung.
  • Sie haben einen beruflichen Grund für die Einreise in die Schweiz und besitzen eine Meldebescheinigung.
  • Sie führen einen gewerblichen Warentransport aus und besitzen einen Warenlieferschein.
  • Sie reisen lediglich zur Durchreise in die Schweiz ein mit der Absicht, direkt in ein anderes Land zu reisen.
  • Sie befinden sich in einer Situation der äussersten Notwendigkeit.
 
Die betreffenden Personen müssen glaubhaft machen, dass sie eine der obengenannten Bedingungen erfüllen. Die Beurteilung der Notwendigkeit nach Buchstabe f liegt im Ermessen der für die Grenzkontrolle zuständigen Behörde. Wichtig für ausländische Arbeitgeber, die Mitarbeiter in die Schweiz entsenden, ist, dass die Punkte c oder d erfüllt sind und die entsprechenden Dokumente mitgeführt werden.

Informationen der Deutsch-Schweizerischen Handelskammer

 
 
Tschechien:

Informationen des Tschechischen Innenministeriums
 


Elektronisches Verfahren für die Erstellung von Außenwirtschaftsdokumenten

Durch die Auswirkungen der Corona-Krise kann es bei den IHKs bei der analogen Ausstellung von Außenwirtschaftsdokumenten bzgl. Bescheinigungen zu Einschränkungen kommen. Das elektronische Verfahren steht jedoch wie gewohnt zur Verfügung. Bzgl. des hierfür erforderlichen Registrierungsverfahrens erkundigen Sie sich bitte bei der jeweils zuständigen IHK. Zur Liste der IHKs
 


Zoll

Auf den Seiten der Zollverwaltung wurden häufige Fragen zum Coronavirus und Warenverkehr zusammengestellt. Mehr Informationen

 
In den örtlichen Zollstellen bestehen Konzepte zur Aufrechterhaltung der Zollabfertigung, so dass auch bei Ausfallszenarien einzelner Standorte eine Abfertigungsmöglichkeit grundsätzlich gewährleistet wird. Über die Einschränkungen erhalten Sie Informationen auf der Internetseite www.zoll.de - speziell in der Rubrik Allgemeine Dienststellensuche.
 



HINWEIS: Die hier aufgeführten Informationen wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Dennoch können wir aufgrund der aktuellen Lage eine Vollständigkeit und permanente Aktualität nicht immer gewährleisten. Bei Fragen rufen Sie uns gerne an.

 

Aktuelles


News und Highlights

Betriebe aus Hessen zeigten auf der IHM 2019 in München ihr Können


Ist das noch Handwerk? Die Frage können sie mit einem klaren „Ja“ beantworten: Vier Betriebe aus der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main waren bei der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München dabei. Und zeigten: Sie sind für die Zukunft aufgestellt.

„Ist das noch Handwerk?“ fragt die jüngste Imagekampagne der Dachmarke „Handwerk“. „Die Tradition als Basis. Die Zukunft als Vorbild.“ Mit ihrem Slogan lehnte sich die IHM eng an die Kampagne an. Um zu zeigen: Handwerk bringt neueste Ideen und Technologien zusammen, Gründergeist und Innovationen, zukunftsweisende Betriebskonzepte und künstlerische Vielfalt.

Kombination aus Kreativität und Physik

Vier Betriebe aus dem Kammerbezirk stellten sich dem Publikum.
Mit dabei: Maggie Zehm. Die 50-jährige Goldschmiedin betreibt in Habitzheim ein Geschäft mit offener Werkstatt. Kreativität und Physik kommen bei ihr zusammen, Chemie und Technik. Außerdem „genaues und relaxtes Arbeiten, Spannung am Experimentieren, Tradition, neue Werkstoffe, Zufall – und Menschen eine Freude machen“. Sie liebt, was sie tut. Vor allem die Möglichkeit, im Arbeitsprozess ein Stück ungeplant entstehen zu lassen. Oder Gefühle zu vermitteln. Oder zu sehen, wie sich jemand freut, wenn sie zum Beispiel einen verlorenen Ohrring nachgebaut hat. „Handwerk bedeutet für mich, mit meinen Händen etwas zu erschaffen, zu erhalten und umzugestalten.“

Kunst und Leben miteinander verbinden

Tradition und Innovation eng verbunden? „Unser Leben wäre schrecklich, wenn es keine gewissenhaften individuellen Künstler im Handwerk auf dieser Welt gäbe“, sagt Hermann Freymadl. Der 59-Jährige führt einen Betrieb in Gernsheim am Rhein; auch sein Sohn Luca ist mit im Boot. Zum zweiten Mal waren die beiden in München dabei, wo sie „Steinobjekte zum Leben“ vorstellten. Vom Werkstoff Stein war Freymadl schon als Kind begeistert. „Ich wünschte mir in meiner Vorstellung eine Maschine, bei der man auf der einen Seite etwas eintippen konnte und auf der anderen Seite käme das fertige Wunschprodukt heraus. Irgendwie bin ich nun selbst zu dieser Maschine geworden“, sagt er. Sein Anliegen: in schnelllebiger Zeit Rückbesinnung auf alte Werte. „Unser Anspruch ist, Kunst und Leben miteinander zu verbinden“, sagt er. Und zwar nachhaltig: „weil unsere Arbeiten langlebig sind, und nicht für die Wegwerfgesellschaft gedacht, sondern für Menschen, die sie ein Leben lang aufbewahren und vielleicht von Generation zu Generation weitergeben“.


Nachhaltigkeit ist auch Bärbel Kostron ein Anliegen. In München zeigte die Damenschneidermeisterin ausgewählte Einzelstücke aus Naturmaterialien wie Leinen, Schurwolle, Baumwolle, Seide und Hanf. Die Grundlage aller Kreativität? „Das Handwerk“, sagt die 56-Jährige, die in Dieburg ein Modeatelier betreibt. Sie lebt ihr Handwerk mit Leidenschaft. Und ist begeistert, wenn aus einer Idee wieder anspruchsvolle und tragbare Mode mit guter Passform entstanden ist.

Digitalisierung als Chance nutzen

Wie Bärbel Kostron war auch Beate Schellhas zum dritten Mal auf der IHM in München vertreten. Neben handgefertigtem Schmuck präsentierte sie u.a. eine neue Schmuckserie, die mit dem Einsatz von CAD und 3D-Druck entstanden ist. „Es gab und gibt immer wieder Innovationen, die das Goldschmiedehandwerk verändern und bereichern“, betont die Goldschmiedemeisterin und staatlich geprüfte Gestalterin, die in Friedrichsdorf im Taunus einen Betrieb führt. Sie sieht Digitalisierung als Chance im Handwerk. „Sie eröffnet neue Möglichkeiten und Perspektiven, deren Einbindung in unser traditionelles Handwerk die Gestaltungsmöglichkeiten erheblich erweitert“, sagt die 56-Jährige. „Sowohl die traditionellen Verfahren als auch die moderne Technologie machen das Goldschmiedehandwerk zu einem faszinierenden und herausfordernden Gewerk.“

Fotos: privat
 

Erfahrungsberichte


Was unsere Kunden sagen

Bethmänner erobern Weihnachtsmarkt in Birmingham

 
Bernd Keth, Konditormeister und Inhaber des Schloßcafes Keth in Usingen, und Tochter Vanessa kreierten einen ganz besonderen Weihnachts-Exportschlager und schickten Frankfurter Bethmännchen über den Kanal.
 
"Unser Weihnachtsgbäck und ganz besonderes die Bethmännchen waren auf dem Weihnachtsmarkt in Birmingham der Renner. Vorher hieß es jedoch Marktvorschriften für Birmingham büffeln und Durchblick für Umsatzsteuer und Umsatzsteuererklärungen in Großbritannien verschaffen! Ich kann nur sagen: Die Außenwirtschaftsberater der Handwerkskammer haben uns sicher durch das Labyrinth der britischen Steuer- und Registrierungsvorschriften gelotst."

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